AGB

 

Geltungsbereich

  • Die rechtlichen Beziehungen zwischen dem Physiotherapeuten von ‚Hundephysio-Laim‘, Rouven Sirotzki (im Folgenden „Therapeut“ genannt) und dem Tierhalter oder Besitzer von Patienten (im Folgenden „Kunde“ genannt) richten sich nach den nachfolgenden Bedingungen.
  • Zustandekommen des Vertrages
    1. Der Vertrag zwischen dem Therapeuten und dem Kunden kommt zustande, sobald der erste Behandlungstermin verbindlich vereinbart wurde, gemäß 3 1 (Behandlungsvertrag für das Tier) nach den §611 ff. BGB.
    2. Der Vertrag umfasst die physiotherapeutische Behandlung von Hunden oder Kleintieren. Dies schließt insbesondere alle physiotherapeutischen Therapien und Ansätze ein, die der Therapeut für notwendig erachtet um dem Tier eine qualitativ hochwertige Behandlung zukommen zu lassen.
  • Termine
    1. Termine gelten als verbindlich, wenn sie vom Therapeutin per Telefon, E-Mail oder Messenger-Diensten (z. B. WhatsApp) bestätigt wurden.
    2. Wenn ein Termin nicht wahrgenommen oder weniger als 24 Stunden vorher abgesagt wird, wird dieser voll berechnet. Der Kunde verpflichtet sich, die gesamte, vereinbarte Gebühr zu zahlen. In Ausnahmefällen können nach Absprache auch individuelle Lösungen gefunden werden.
    3. Bei Verspätung des Kunden wird die Wartezeit ebenfalls berechnet. Eine Verlängerung des Termins oder eine Minderung des Honorars ist nicht vorgesehen.
    4. Um einen störungsfreien Ablauf zu gewährleisten und Beißvorfälle zu vermeiden, muss der Kunde pünktlich zum Termin erscheinen. Vorzeitig ankommende Kunden dürfen das Grundstück nicht betreten; der Therapeut holt sie ab. Bei Zuwiderhandlung kann die Behandlung des Tieres abgebrochen werden.
    5. Der Kunde muss den Therapeuten rechtzeitig informieren, falls das Tier an einer ansteckenden Krankheit leidet, unter Parasitenbefall steht oder läufig ist. Der Therapeut entscheidet, ob der Termin stattfindet. Ein Ersatztermin muss nicht gewährleistet werden.
  • Bezahlung
    1. Die Preise orientieren sich an den Angaben auf der Website oder in den Informationsmaterialien von Hundephysio-Laim. Als Kleinunternehmerin fällt keine Umsatzsteuer an.
    2. Die Zahlung erfolgt grundsätzlich in bar vor Ort oder per elektronischem Zahlungsverfahren zum vereinbarten Termin.
    3. In Ausnahmefällen kann die Zahlung per Überweisung nach vorheriger Absprache erfolgen. Die Rechnung muss innerhalb von 5 Werktagen beglichen werden.
    4. Für Mahnungen wird eine Gebühr von 5 Euro pro Mahnung erhoben. Wenn die Zahlung nach der zweiten Mahnung (maximal 6 Wochen nach Rechnungsstellung) nicht erfolgt, wird der Fall an ein Inkassobüro übergeben und ein gerichtliches Mahnverfahren eingeleitet.
    5. Sollten Sie Ihren gebuchten Termin nicht innerhalb von 10 Minuten nach vereinbarter Zeit wahrnehmen können, muss ich diesen Termin zu 100% in Rechnung stellen.
    6. Bei regulären Terminen ist die Absage bis spätestens 24 Stunden vor Beginn anzuzeigen. Eine spätere Stornierung ist nicht möglich und muss zu 100% berechnet werden.
    7. Eine außerordentliche Terminabsage aus wichtigem Grund ist hiervon nicht berührt, in diesem Fall sind die belegenden Unterlagen (ärztliches Attest, etc.)  vorzulegen.
    8. Gewährleistung und Umtauschrecht für Nahrungsergänzungen, Futtermittel und Sonderbestellungen, z. B. Orthesen, Therapiegeräte und andere, sind ausgeschlossen.
  • Informationspflicht des Kunden
    1. Der Kunde ist verpflichtet, den Therapeuten zu Beginn der Behandlung vollständig und wahrheitsgemäß über den Gesundheitszustand des Tieres, seine Krankengeschichte und alle relevanten Informationen (Medikamenteneinnahme, behandelnde Ärzte etc.) zu informieren, um eine ordnungsgemäße Behandlung sicherzustellen.
    2. Wenn das Tier während der Therapie aggressiv wird, kann der Therapeut die Behandlung sofort abbrechen. In diesem Fall muss der Kunde das Honorar für die vereinbarte Behandlungszeit zahlen. Bei unsicheren oder aggressiven Hunden ist bereits vor dem Betreten der Praxis ein Maulkorb anzulegen oder den Therapeuten im voraus darüber zu informieren. Dann kann eine gemeinsame Umgangsvereinbarung getroffen werden.
    3. Der Kunde ist verpflichtet, dem Therapeuten Informationen über andere therapeutische Maßnahmen, die das Tier erhält, zukommen zu lassen. Sollte das Vertrauen zwischen Therapeutin und Kunde beeinträchtigt werden, kann der Therapeut die Behandlung abbrechen.
  • Behandlung der Tiere
    1. Die Behandlungsmethoden werden vom Therapeuten empfohlen und in Absprache mit dem Kunden festgelegt. Anpassungen der Behandlung sind je nach Verlauf möglich.
    2. Regelmäßige Therapieeinheiten sind wichtig für den Behandlungserfolg. Sollte der Kunde diese nicht einhalten können, kann der Erfolg beeinträchtigt werden. Die Mitwirkung des Kunden außerhalb der Therapieeinheiten, durch ein vereinbartes Hausaufgabenprogramm, wird empfohlen.
    3. Es können auch Behandlungsmethoden angewendet werden, die schulmedizinisch nicht anerkannt oder nicht eindeutig erklärbar sind.
  • Garantieausschluss und Auswirkungen der Behandlung
    1. Der Therapeut erbringt seine Leistungen nach bestem Wissen und Gewissen, garantiert jedoch keinen Erfolg der Behandlung. Es wird keine Heilung versprochen, und der Therapeut übernimmt keine Haftung für Schäden am Tier.
    2. Reaktionen wie muskuläre oder neuronale Anpassungen, Müdigkeit oder Erstverschlechterungen nach der Therapie können auftreten. Der Kunde muss den Therapeuten über ungewöhnliche Reaktionen informieren und gegebenenfalls einen Tierarzt konsultieren.
  • Verunreinigung des Grundstücks und der Praxisräume
    1. Es ist strikt untersagt, dass Tiere Kot oder Urin direkt vor den Praxisräumen oder auf dem Parkplatz absetzen.
    2. Der Kunde wird gebeten, die Hinterlassenschaften seines Tieres sofort zu beseitigen. Reinigungsmaterial wie Kotbeutel kann auf Anfrage von der Praxis zur Verfügung gestellt werden.
  • Haftung
    1. Der Kunde haftet für alle Schäden, die durch das Tier oder ihn selbst an der Therapie- oder der Praxisausstattung entstehen. Der Therapeut haftet nur für Schäden, die vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht wurden.
    2. Der Kunde muss für das behandelte Tier eine Tierhaftpflichtversicherung haben. Der Therapeut kann den Nachweis dieser Versicherung verlangen.
  • Datenschutz
    1. Die Kundendaten werden für die interne Verwaltung gespeichert.
    2. Der Therapeut unterliegt der Schweigepflicht bezüglich aller behandelnden Informationen, außer der Kunde entbindet sie schriftlich davon.
    3. Im Falle gesetzlicher Verpflichtungen zur Herausgabe von Daten entfällt die Schweigepflicht.
    4. Es gelten die Datenschutzrichtlinien gemäß der DSGVO.
  • Erfüllungsort
    • Der Erfüllungsort ist der Ort der Leistungserbringung. Der Gerichtsstand ist in Deutschland.
  • Vertraulichkeit
    1. Alle Parteien verpflichten sich, alle erhaltenen Informationen vertraulich zu behandeln, auch nach Vertragsbeendigung.
    2. Der Kunde darf während und nach der Behandlung keine Inhalte der Therapieeinheiten an Dritte weitergeben.
    3. Auf Wunsch des Therapeuten können während der Therapie Aufnahmen gemacht werden, die jedoch nicht an Dritte weitergegeben werden dürfen.
    4. Verstöße gegen diese Vertraulichkeitspflicht werden rechtlich verfolgt.
  • Salvatorische Klausel
    • Sollten einzelne Bestimmungen des Vertrages oder der AGB ungültig sein, bleiben die übrigen Bestimmungen unverändert gültig. Die Parteien verpflichten sich, eine gültige Ersatzregelung zu finden. nicht tangiert.

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